Wearables im Spitzensport

Wearables im Spitzensport

Existierende Wearables: Moticon

Moticon bietet mobile, drahtlose und daher einfach und ortsungebunden zu verwendende Sensorsohlen zur schnellen Messung der individuellen Fußbelastung. Druckbelastungen in den verschiedenen Fußbereichen bieten Aufschlüsse über Bewegungsabläufe, Leistungsparameter sowie Fehlbelastungen.  Durch die Analyse und daraus abgeleitete Trainingsmethoden können Trainer und Sportler  Athletik und Koordination überprüfen, präventiv Verletzungsrisiken vorbeugen oder den Rehabilitationsprozess beschleunigen. Die Messung der tatsächlichen Druckverteilung und -belastung ist wichtig, da diese Ergebnisse vom visuellen Eindruck abweichen können. Moticon bietet drei Systemlösungen für unterschiedliche Bereiche an: Moticon SCIENCE, PHYSIO und ORTHO.

Was wird analysiert?
Die  Sensorsohlen analysieren die tatsächliche Druckbelastung im Fuß, Asymmetrien  in der Gewichtsverteilung sowie Druckschwerpunkte. Auch Ganglinie, Bodenkontaktzeiten, Sprunghöhen und vieles mehr werden gemessen, ausgewertet und auch langfristig analysiert.  Außerdem lassen sich muskuläre Dysbalancen und versteckte Defizite in den Bewegungsabläufen erkennen.

Wie wird analysiert?
Das System besteht aus der Sensorsohle, einer Software und einer App. Die Einrichtung und Durchführung der Messungen erfolgt in weniger als zehn Minuten. Einfach und ohne Vorkenntnisse lassen sich die Lösung einrichten und die Messungen durchführen. Da die Sensorsohlen drahtlos funktionieren, erfolgt die Messung ortsungebunden und ohne den Athleten in seinen Bewegungsabläufen zu beeinflussen oder zu behindern – sowohl in der Trainingspraxis als auch im Alltag. Ein integrierter Speicher ermöglicht die längerfristige Aufzeichnung über einen längeren Zeitraum. Anwender erkennen dank individueller Reportings Belastungs- und Bewegungsmuster sowie verbesserte Bewegungsabläufe.

Wo liegt das Potential für den Spitzensport?
Trainer, Athleten, Ärzte und Physiotherapeuten  können zum einem Leistungswerte wie Sprungkraft, Sprunghöhe, motorische Bewegungsabläufe, Sprint-Performance oder auch Gleichgewichtsvermögen messen und deren Verbesserung dokumentieren. Aus der Analyse ergeben sich zum zweiten trainingsrelevante Hinweise zur Vorbeugung von Verletzungen:  Extrem ungleiches Aufkommen des Fußes medial oder lateral nach einem Sprung stellt zum Beispiel  ein erhöhtes Risiko für Kreuzbandrisse dar. Dieser Gefahr kann durch Training der Adduktoren vorgebeugt werden. Durch eine App-gestützte Kontrolle tatsächlicher Belastungen lässt sich zudem individuell die Rehabilitation durch gezielte und kontrollierte Belastung beschleunigen und ihr Erfolg kontrollieren. Ein Vergleich des Ist-Zustands nach einer Verletzung mit dem Soll-Zustand dokumentiert den Fortschritt der Rehabilitation. Die Verletzungszeiten der Athleten verkürzen sich.

Wo wird es bereits angewendet?
Das initiale Anwendungsfeld lag im Ski Alpin. Mittlerweile findet man  das Wearable auch im Eisschnellauf, Football, Basketball und Eishockey.

Weitere Informationen:

Moticon bietet für die Überprüfung der Bewegungsabläufe eine einfache Videosynchronisation an. Im Parallelbetrieb kann mit mehreren Sensorsohlen zur gleichen Zeit effizient gemessen werden. Die Sensorsohle ist auf Grund ihrer besonders flachen Bauart für jeden Schuhtyp und damit für jede Disziplin geeignet. Die cloudbasierte Vorhaltung der Daten ermöglicht eine optimale Zusammenarbeit zwischen Trainer, Athlet, Arzt, Orthopäde und Physiotherapeut. Die Qualität der Messungen wurden vom Journal of Sports Sciences bestätigt.

Kontakt:

Email: sales@moticon.de

Quelle: http://www.moticon.de

 

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