Wearables im Spitzensport

Wearables im Spitzensport

Initiatoren

Bundesinstitut für Sportwissenschaft

Dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) ist gemäß seinem Errichtungserlass und im Rahmen seiner Mitwirkung im Wissenschaftlichen Verbund Leistungssport (WVL) die Aufgabe gestellt, mit einer effektiven und effizienten wissenschaftlichen Unterstützung die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Spitzensportlerinnen und Spitzensportler zu sichern bzw. mittelfristig auszubauen. Technologische Innovationen sind ein bedeutsamer Wettbewerbsfaktor im Spitzensport und können ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Rahmen der zunehmenden Leistungsdichte im internationalen Wettbewerb sein.

Im Sinne dieser Aufgabenstellung und auf Grund der potenziellen Bedeutung von Wearable Technologies für den Spitzensport hat das BISp das Thema schon im Rahmen des BISp-Symposiums 2015 aufgegriffen und einen Workshop zum Thema „Wearables im Leistungssport – Tools or Toys?“ veranstaltet. Dieser wurde unter Federführung von Prof. Eckehard Fozzy Moritz (Innovationsmanufaktur) geplant und in Kooperation mit dem Fachgebiet Sporttechnologie des BISp durchgeführt.

Zielsetzung war es, mit Vertretern der Sportpraxis und -wissenschaft über die Sinnhaftigkeit und den realen bzw. potentiellen Nutzen von „Wearables“ im Spitzensport zu diskutieren. Hierbei wurden zum einen Anforderungen auf Seiten des Sports ausgearbeitet und zum anderen die technischen Möglichkeiten nochmals erläutert. Bei der abschließenden Diskussion wurde mehrfach der Wunsch nach einer geeigneten Plattform oder einem Technologie-Netzwerk geäußert, um neue Ideen effizienter voranzutreiben und den Wissenstransfer zwischen Sportpraxis, Technologieentwicklung und Wissenschaft zu unterstützen.

Das Fachgebiet Sporttechnologie des BISp und die Innovationsmanufaktur haben sich dieser Aufgabe gestellt und diesen Wunsch mit der Gründung des Netzwerkes Wearables im Spitzensport –WISS- und dem Aufbau der Wissensmanagementplattform Wiss-Netz.de in die Realität umgesetzt.

 

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern (BMI). Es hat die Aufgabe, den Forschungsbedarf im Spitzensport einschließlich Nachwuchsförderung und Talentsuche unter Einbindung von Sportgeräten zu ermitteln, entsprechende Forschungsvorhaben zu initiieren, zu fördern und zu koordinieren. Es wertet Forschungsergebnisse aus und stößt gemeinsam mit dem Spitzensport die Übertragung in die Praxis an.

Schwerpunkte der Forschungsförderaktivitäten sind die Bereiche Sport und Gesundheit, Sport und Gesellschaft, angewandte Trainings- und Wettkampfsteuerung, Sportmaterialien, Sportgeräte, Kommunikations- und Informationssysteme. Im „Wissenschaftlichen Verbundsystem im Leistungssport“ koordiniert es Projekte der Forschung an Hochschulen und privatwirtschaftlichen Forschungsinstituten mit den Projekten an den Instituten des Spitzensports im Deutschen Olympischen Sportbund. Zudem wirkt das BISp auf dem Gebiet des Sportstättenbaus und der Sportgeräte an der nationalen und internationalen Normung mit. Schließlich ist das BISp für die Aufbereitung und Dokumentation der wissenschaftlichen Unterstützungsleistungen zuständig, berät das BMI bei seiner Aufgabenerfüllung fachlich auf dem Gebiet des Sports und arbeitet zur Erfüllung seiner Aufgaben mit entsprechenden Einrichtungen im In- und Ausland zusammen.

 


 

Innovationsmanufaktur

Innovationen sichern den Erfolg auf Märkten, die sich rasend schnell verändern; weltweit. Wer heute nur reagiert, produziert schnell für einen Markt, der gar nicht mehr existiert, oder unterliegt einem agileren Wettbewerber.

Mit unserem ganzheitlichen Vorgehen unterstützen wir unsere Kunden dabei, durch eine ganzheitliche Sichtweise auf Innovationen und Zielsysteme neue Geschäftsfelder für ihre Zielsetzungen und ihr Kompetenzspektrum zu erzeugen. Mit unserer Methodikkompetenz können wir unseren Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen dabei helfen, bei der Ideenfindung in allen Richtungen über den Tellerrand zu schauen, erfolgreiche neue Produktkonzepte zu erarbeiten und diese in einen Gesamtkontext einzubetten. Unter Einbeziehung Logo-Innovationsmanufakturdes Fachwissens unserer Kunden und aller Partner und Interessen liefern wir innovative Produktkonzepte, die von der technischen Umsetzung bis hin zu den Vermarktungsargumenten vollständig durchdacht sind.Seit über fünfzehn Jahren arbeiten wir an und mit unserer methodischen Werkzeugkiste für Holistische Innovationen: der Innovatorik. Im wissenschaftlichen Umfeld erzeugt und ständig aktualisiert hat sie im Innovationsalltag ihre Praxistauglichkeit bereits unter Beweis gestellt. Unsere Kunden sind namhafte Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, die sich auf uns und unsere Innovatorik verlassen, um Innovationsprozesse ganzheitlich zu durchdenken und erfolgreich zu gestalten.

Weiterhin greifen wir je nach Anforderungsprofil des Projektes auf unser großes Netzwerk zurück: Egal ob Werkstoffspezialistin, Designer oder Goldmedaillengewinner, wir haben die Ressourcen, um relevante Partner bedarfsbezogen einbinden zu können. Abgerundet wird unser Erfolgskonzept durch unser Team, das vielfältige Fachkompetenz mit gelebter Offenheit und begeisterter Experimentierfreude in verschiedensten Sportarten einbringt.

Mit dem WISS Netzwerk ist das mittlerweile dritte Innovationsnetzwerk dieser Art entstanden. Auf Basis des Wissens und der Erfahrungen aus dem SINN (Sport Innovations Netzwerk) und dem MILE (Mikro-Elektromobilität) wächst auch das WISS ausgehend vom zentralem Kern aktiver und engagierter Mitglieder. Um dieses Herzstück reihen Technologiepartner, Förderer, Universitäten, Sporterlinnen und Sportler, Sportverbände, Trainerinnen und Trainer und viele mehr.